words escape me background

Die Zeit verstreicht Stunde um Stunde, bedrückende und vorwurfsvolle Musik dröhnt aus meinen Kopfhörern, doch ich will es so, ich will mich suhlen. Die Erinnerung an vergangene Zeiten ströhmen durch meinen Kopf, keine bleibt. Mir läuft die Nase, ich muss schon wieder niesen, krank sein ist scheiße. Ich will das alles nicht mehr spüren, will high sein, doch du schläfst noch und ich kann nicht bauen. Warum rauche ich keine Zigaretten mehr? Es würde wohl helfen. Die Unordnung dieser Wohnung ist fast erdrückend, alles liegt überall herum, doch ich bin nicht in der Lage etwas daran zu ändern. Es ist Sonntag und nichts passiert, doch eigentlich soll auch nichts passieren, ich sitze weiterhin wie paralysiert vor dem Laptop und versuche etwas zu schreiben, weil mich ein wahnsinniges Mitteilungsbedürfnis treibt. Doch wohin? Raus? Dort kann ich nicht hin. Der druck zu schneiden oder zu kotzen macht sich breit, das Bedürfnis die Kaputtheit nach Außen zu tragen, doch du schläfst weiterhein nebenan und solange du da bist kann ich mich dem nicht hingeben. Ich wünsche mir getrennte Wohnungen, doch fühle mich bei dem Gedanken einsamer denn je. Die Musik bohrt sich in meine Gedanken und machen die Bedürfnisse stärker, doch trotz alledem liege ich weiterhin regungslos auf der couch. Mein leben und ich werden mir langweilig, ich will mich neu erfinden, doch geschieht ständig und ist nie befriedigend. Habe ich keine Identität? und das Lied fängt von neuem an, Godhead in Dauerschleife. Sogar der Eintrag soll anders sein, mehr wie eine Geschichte, dieser Schreibstil gefällt mir besser, doch bin das eigentlich nicht ich. "Ich" was ist das schon, jeder ist "Ich", aber jeder hat eine Definition davon. Meine wird gerade beherscht von einem Bild in meinem Kopf was den schlafenden Mann im nebenzimmer wohl verletzen würde, doch sie lässt sich nicht abschütteln. "Your madness, is quickly tearing your life apart" tönt es aus den Kopfhörern und ich fühle mich angesprochen, doch es ändern nichts an meinem unnatürlichem Verlangen. Gedanken an McDonalds drängen sich dazwischen und schreien mich an, dass es doch schon besser ist, dass ich dort nicht mehr arbeiten muss, aber so schnell sie gekommen sind verschwinden sie auch schon wieder. Was bleibt ist das größte Gefühl innerer Unruhe, gepaart mit Erstarrtheit.

18.9.11 18:44
 


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bisher 9 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Emma / Website (18.9.11 21:10)
mhm ich hoffe dir geht es bald wieder etwas besser - wenn das zB alles mit der uni geregelt ist usw :/

alles liebe ♥


Andreas / Website (19.9.11 10:02)
Das hört sich irgendwie nicht sehr gut an, finde ich. Auch dieses Bild der "ich", irgendwie. Blöd dass ich nichts machen kann. Ich würde gerne etwas ändern.... . Liebe Grüße!


Johanna / Website (22.9.11 21:23)
was war da los, was war das für eine situation? redest du über deinen freund, der um 19 uhr schläft? weshalb diese leere in dir, füllt die liebe das nicht teilweise zumindest?
danke für dein kompliment. und ich hatte seither keine probleme mehr mit dem essen und mia.. ein glück. wie siehts bei dir aus, ein aktuelles thema?



Emma / Website (26.9.11 19:15)
wie geht es dir denn so?




Johanna / Website (26.9.11 20:53)
wie wundervoll das wäre, alle verantwortung abgeben zu können. wie früher, gedankenlos zu leben wie geht es dir denn heute?


schweinchen / Website (26.9.11 20:58)
na wie ich seh, macht die trübe Stimmung sich wirklich grad überall breit. tut mir leid.
"schlimme Vergangenheit"...naja, ich glaub es gibt wenige hier, die keine "schlimme Vergangeheit" hatten...Missbräuche und Vernachlässigung sind leider überall Thema. Wie gesagt, immo halten sich meine Flashbacks in Grenzen aber Erinnerungen sind auch lästig.
Ich hoff, dass es bei dir schnell wieder bergauf geht.
Alles Liebe


Emma / Website (28.9.11 18:04)
danke für den tipp - aber heute läuft er wieder einwandfrei (zumindest bis jetzt). also wenn er wieder herumspinnt, werde ich mal das kontaktspray ausprobieren (;

alles liebe ♥


Emma / Website (29.9.11 20:33)
ich suche keinen bestimmten job. natürlich fände ich es schön, wenn ich irgendwo etwas in der buchhandlung finden würde oder eben bei einer firma im lager. aber kellnern werde ich definitiv nicht und im klamottenladen möchte ich jetzt auch nicht so unbedingt arbeiten.

mhm gute idee. ich glaube das werde ich so machen (;




schweinchen / Website (3.10.11 13:51)
he du,
ja du hast recht, sich in eine Beziehung zu stürzen heisst nicht, seine Freiheit und Selbstständigkeit aufzugeben.
Ich hab echt Angst, dass ich mich in alte Verhaltensmuster stürtz und mich darauf ausruh noch jmd an meiner seite zu haben und dann vllt wieder nicht allein rausgeh und mich an ihn "häng"
lg

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